Protokoll zur DBV-Jahreshauptversammlung am 9. April 2016

Aus dem Bezirk RheinRuhr waren von 88 Clubs 64 Clubs in Bremerhaven vertreten, wovon 56 Clubs
mir Vollmacht erteilt hatten. Diese 56 Clubs ergaben 96 Stimmen. Insgesamt hatten alle
Anwesenden 556 Stimmen.

Auf der Homepage des DBV finden Sie die Folien aus den Rechenschaftsberichten sowie die
Stimmrechtsverteilung. Ich gehe deshalb darauf nicht gesondert ein.

In der gemeinsamen Sitzung des Präsidiums mit dem Beirat, die bis Samstag früh ein Uhr
dauerte, ging es allerdings hoch her. Am längsten wurde um den Etat 2016 gestritten.
Ich hatte im Vorfeld angekündigt, den Etatentwurf (mit minus 165 T EUR) abzulehnen und
mehrere Beiratsmitglieder - das sind die Vorsitzenden der Landesverbände - hatten sich dem
angeschlossen. Das Präsidium musste damit rechnen, dass sein Etatentwurf durchfällt. Trotzdem
war es mühsam, zu deutlichen Reduzierungen zu kommen. Letztlich blieb ein Minus von 63 T EUR
übrig. Da in 2015 ein Überschuss von 54 T EUR erwirtschaftet wurde, war man bereit, die
-63 T EUR zu akzeptieren. Ich auch. Allerdings hatte ich Stimmbotschaften, die mir vorgaben,
dem Etatentwurf nur zuzustimmen, wenn er zu einem positiven Ergebnis kommen würde. Deshalb
habe ich mit 90 Stimmen dem Entwurf zugestimmt und ihn mit 6 Stimmen abgelehnt. Nach meiner
Erinnerung waren das die einzigen Gegenstimmen.

Herr Göran Mattsson, der ja auch Ehrenvorsitzender des BVRR ist, wurde von Herrn Wenning mit
der DBV-Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet. Das ist eine besondere Ehrung, die sehr
selten vorgenommen wird.

Für die Kassenprüfer berichtete Herr Kurt Lang, dass die Kasse in Ordnung sei und es keine
wesentlichen Beanstandungen gegeben habe. Er befürworte die Entlastung des Vorstandes. Ich
hatte die Vorgabe eines Clubs, die Entlastung zu verweigern, also 95 Stimmen für und 1 Stimme
gegen Entlastung. Ansonsten war die Entlastung einstimmig.

Dann standen die Wahlen an.

Präsident:  Ich hatte die Vorgabe, mit 5 Stimmen für Herrn Felmy zu stimmen, die restlichen
            Stimmen habe ich Herrn Benthack gegeben. Es wurde geheim abgestimmt.       

Ergebnis:             Benthack 410 Stimmen

                      Felmy 27 Stimmen

                      Priess 67 Stimmen

                      Redlich 52 Stimmen

Die restlichen Wahlen fanden per Akklamation statt, da es keine Gegenkandidaturen gab.

Verwaltung:           Dr. Didt, 2 Enthaltungen, keine Nein-Stimme

Finanzen:             den Hollander, 2 Enthaltungen, keine Nein-Stimme

Spitzensport:         Böhlke, 12 Enthaltungen, keine Nein-Stimme

Breitensport und Öffentlichkeitsarbeit:
                      Kuipers, 45 Enthaltungen, 34 Nein-Stimmen (hier wurden nach meiner
                                      Einschätzung „private Rechnungen präsentiert“)

Unterricht:           Schroeder, 3 Enthaltungen, 10 Nein-Stimmen

Kassenprüfer:         Jahn, 99 Enthaltungen (weil niemand Frau Jahn kennt und sie auch
                                   nicht anwesend war,vermutlich war sie vom DBV aber auch
                                   nicht eingeladen worden)

                      Lang, 3 Nein-Stimmen (von mir im Auftrag von 2 Clubs).

Zum Schluss wurde Herrn Wenning für seine 8 Jahre gedankt, die er jetzt Präsident gewesen ist.
In den 90er Jahren war er es schon einmal für 6 Jahre. Da ich weiß, dass er Fan des
Hamburger SV (Fussball) ist, habe ich ihm im Namen des BVRR eine Tasche mit HSV-Emblem und ein
Buch über die Geschichte des HSV geschenkt.

Und jetzt? Das Präsidium ist zur Hälfte neu besetzt. Sowohl Herr Benthack als auch Herr Böhlke
haben betont, wie wichtig es ist, neue Mitglieder für unsere Clubs zu gewinnen. Ich erwarte,
dass der DBV jetzt ein Konzept entwickelt, mit dessen Hilfe die örtlichen Clubs sich um neue
Mitglieder bemühen können. Denn da sind wir uns einig: Neue Mitglieder können nur vor Ort
gewonnen werden. Das dafür nötige Geld muss allerdings vom DBV kommen. Die Clubs haben es nicht
und die Landesverbände auch nicht. Am Sonntag Vormittag hat sich das neue Präsidium bereits zu
seiner ersten Sitzung getroffen. Ende Juni wird es dann eine gemeinsame Sitzung (Präsidium und
Beirat) geben, und von dort erwarte ich erste Ergebnisse.


12.04.2016 gez. H.Ortmann